Ein Tag als Kellerkind

Wir haben uns heute in den Kellern der Bahnstadt Heidelberg herum getrieben. Es war sehr interessant die einzelnen Fehlerbilder vor Ort zu analysieren und teilweise sehr einfache Lösungen dafür finden zu können.

Vorbereitet wurde der Termin durch einen unserer Kunden, der eine Liste aller Zählpunkte dabei hatte. Aufgelistet waren Zählpunkte, welche über einen Zeitraum von mindestens 2 Wochen nicht oder nur sehr schlecht erreichbar waren. Begleitet von einem Mitarbeiter der Stadtwerke sind wir die einzelnen Gateways abgegangen.

Am Ende haben wir die Fehler in mehrere Kategorien einteilen können, der Klassiker in der Kategorie “Netzwerktechnik” waren die Netzwerkkabel, die durch die Plastikhülle über der Nase langsam aus dem Ethernetport gedrückt werden. Dieses Problem sorgt bei verschiedenen Geräten für Probleme und hat mich bei der Fehlersuche schon einmal verzweifeln lassen. Damals war ein Switch, der mit diesen Kabeln nicht klar kam, das Problem. Ein defekter Switch sorgte auch noch für Ärger auf der Powerline Strecke, das Problem war auch schnell gelöst.

Der Rest der Probleme waren größtenteils in der Kategorie “Funken im Drecksband” angesiedelt. Die einzelnen Zähler beeinflussen sich in dem Frequenzband gegenseitig, was zu Kommunikationsproblemen führt. Diese Probleme sieht man in den Labor- oder Büroaufbauten nur sehr selten, deshalb sind mir solche Vor-Ort Termine wichtig. Es ist und bleibt spannend, wenn man anfängt mehr als 50 Funkzähler in einem Hausanschlussraum zu montieren.

Wir haben auch festgestellt, dass die Sicherungsfunktionen des Gateways korrekt funktionieren und die Einhaltung des Eichrechts über den Kommunikationsaspekt stellen. Ein wichtiger Punkt, gerade wenn man bedenkt, wie viele berechtigte Diskussionen es aktuell um das Thema Datenschutz und Verbraucherschutz gibt.

Wie man Arbeit und Privatleben perfekt kombiniert

Ich habe nächste Woche einen Termin Dänemark, um einem Kunden den Themenkomplex “BSI und Smart Metering” näher zu bringen. Mein erster englischsprachiger Vortrag zu diesem Thema.

Die Reiseroute steht schon eine Weile fest, es geht von Frankfurt aus nach Hamburg und von dort mit dem Auto nach Dänemark. Am nächsten Tag findet dann der Workshop statt und es geht zurück nach Hamburg.

Soweit nichts besonderes, ich wollte an diesem Abend wieder mit dem Flugzeug zurück nach Frankfurt. Allerdings findet an diesem Abend in Hamburg ein Deutschlandkonzert von Five Finger Death Punch statt! Natürlich nehme ich das gerne mit, da lohnt sich das Hotel in Hamburg wenigstens 🙂

Frühjahrsputz

Ich habe mich dazu entschlossen die Anzahl der sozialen Netzwerke, in denen ich mich bewege zu verringern. Nicht, dass es jetzt so arg viele wäre, aber beispielsweise ist wer-kennt-wen für mich eine Plattform, die ich nicht nutze. Also löscht man dort den Account mit allen Informationen, zumindest hofft man ja immer, dass diese Daten auch gelöscht werden.

Versucht man den Account zu löschen, wird man darauf hingewiesen wieviele deiner Freunde dich vermissen werden. Möglicherweise bin ich altmodisch aber Freunde sind für mich keine Leute mit denen ich alle zwei Jahre mal einen Satz über einen Chat austausche, der über den Gehalt von “Mir geht’s gut, hab aber viel zu tun” hinaus geht. Freunde sind für mich Menschen, mit denen ich mich gerne umgebe, die mich verstehen, die mich stützen und mir auch mal offen sagen, wenn ich eine idiotische Entscheidung getroffen habe. Diese Menschen sind aber nicht die, mit denen ich in sozialen Netzwerken Nachrichten austausche.

Wenn man dann denkt, dass man nach dem Anklinken des Links, der per EMail kommt endlich den Account löschen darf kommt die Frage, WARUM man seinen Account löschen möchte. Hier mal die Auswahlmöglichkeiten und meine Antworten, die ich einen lösch-willigen Nutzer geben würde, wenn ich beim Support von WKW wäre (etwas überzogen, wie immer 🙂 )

  • Ich habe Probleme mit anderen Leuten
    Hey hättest du dem Betreiber das früher gesagt, dann hätte er das Problem möglicherweise lösen können. Möglicherweise bist du als Person, die Ihr Profil löschen möchte auch einfach sozial inkompetent und nicht in der Lage sich mit anderen auszutauschen. Wie dem auch sein, der Löscher sollte erstmal überprüfen, ob er mit dieser  Einstellung überhaupt ein Profil hätte anlegen sollen.
  • Ich habe nicht genug Zeit
    Freundschaften sind wichtig, nimm dir die Zeit jeden einzelnen hier jeden dritten Tag anzuchatten, bevor du den Accounts löschst! Deine ganzen Freunde hier fühlen sich garantiert besonders schlecht, jetzt du auch noch klar sagst, dass dir deine Zeit für sie nicht wichtig genug ist. Hör auf zu löschen und entschuldige dich bei jedem deiner Freunde, dass du zu wenig Zeit für ihn/sie hast.
  • Ich habe Angst, dass WKW kostenpflichtig wird
    Warum sollte das passieren, lies doch endlich mal die Fragen und Antworten des Betreibers dazu. Außerdem wird RTL bestimmt gerne einige Millionen investieren, um diese Plattform auch weiter zum Ermitteln von Reaktionen auf das Fernsehprogramm zu nutzen. [Falls jetzt jemand fragen sollte, warum ausgerechnet RTL: WKW gehört zu RTL]
  • Ich habe keine Leute gefunden!
    Oh klasse, du hast also keine Freunde und gibst uns die Schuld. Toller Held, geh heim und überleg dir, warum du keine Freunde hast, du Freak! Komme wieder, wenn du belegen kannst, dass du mehr als zehn real existierende Freunde hast, zeige dann auf, warum diese nicht hier vertreten sind und warum du sie nicht einlädst.
  • Ich befürchte, dass Ihr meine Daten weitergebt!
    Warum verwendest du die Zukunftsform?!?
  • Ich habe ein technisches Problem
    Leider müssen wir dich informieren, dass auch wir ein technisches Problem haben. Bevor die Löschfunktion fertig entwickelt war ist uns der Programmierer abgehauen und wir haben jetzt echt Probleme jemanden zu finden, der neben dem Datenexport an andere Unternehmen (RTL, Marktforschungsunternehmen, Personalbüros, usw.) auch noch die Löschfunktion entwickelt. Deshalb die klare Ansage zum Löschen deines Accounts bei uns: “Computer sagt NEEIN!”

In dieser Auswahl fehlt also ganz klar die folgenden Optionen:

  • Ich habe keinen Bock mehr auf diese Plattform
  • Meine Emailadresse, die ich nur für WKW verwendet wird mit Werbung für RTL Produktionen überhäuft
  • Ich bin mittlerweile bei Facebook/Google+/anderer Dienst
  • Ich steige komplett aus diesem SocialMedia Mist aus und kümmere mich mehr um meine realen Freunde
  • Fragt besser nicht, die Antwort könnt Ihr nicht vertragen

Ich haben den Account unter der Angabe von “Ich habe nicht genug Zeit” aufgekündigt und hoffe nun, dass ich mir zumindest die Zeit spare die nervigen Mails von WKW alle paar Wochen in den Papierkorb zu verschieben.
Sorry eigentlich wollte ich nur mal wieder einen RANT ablassen und das Thema passte einfach 😀

 

OMG it’s Mrs. Wolowitz!

An jedem Tag sehen wir mindestens eine Person, die unser Gehirn nicht eindeutig in die Schubladen “kenne ich” oder “kenne ich nicht” einordnen kann. Wie bei einer Gesichtserkennung am Rechner fallen uns Alternativen ein, wem die Person ähnlich sehen könnte. Schlimm wird es erst, wenn wir Personen sehen, die uns auf Grund ihrer Frisur, der Statur und der Kleidung an Personen / Rollen aus Fernsehserien erinnern. Genau dies war gestern Abend der Fall, als ich mit zwei guten Freunden in der Disco war.

Ich beschreibe die Person mal kurz:

  • Schwarzer Rollkragenpulli
  • Rotes Oberteil über dem Rollkragenpulli
  • Dunkle Haare die zur Seite gekämmt waren
  • Zierliche, Schlanke Figur

Das Gesamtbild ergab eine junge Frau, die von ihrer Kleidung und ihren Haaren her Howard Wolowitz in nichts nachstand! Es wurde der Running-Gag des Abends und hätte ich es nicht mit eigenen Augen gesehen, würde ich es vermutlich auch jetzt noch nicht glauben 🙂 Ihren Tanzstil passte sie durch die passende Menge Alkohol auch langsam aber sicher an den von Howard an.

Deshalb bleibt mir nur zu sagen:

Oh my god! It’s Mrs. Wolowitz 😉

Neue Webseite, neue Themen

Hallo zusammen,

die Hessware.de Domain ist mittlerweile als Firmenwebseite der Hessware GmbH etabliert und so bleibt mir nur der Umzug, nicht etwa, dass mich das traurig stimmt, eher das Gegenteil ist der Fall. Die Domain habe ich mir gesichert als ich 15 Jahre alt war, damals waren Domains noch etwas, das man frei wählen konnte, einen Handel via Sedo und Konsorten gab es nicht, nur die Denic und einige Domain-Registrare. Die Domain hat nicht nur mehrere KK Anträge, sondern auch einen Transit über sich ergehen lassen müssen, bevor sie vor ein paar Jahren bei regfish.de gelandet ist.

Es ist also – nachdem die hessware.de den Zweck erfüllt für den ich sie einst registriert habe – notwendig sich einem neuen Kapitel zu widmen. Auf random-thoughts.de werde ich meine Sichtweisen zu verschiedenen Themengebieten niederschreiben. Hoffentlich regelmässiger als ich das bis heute getan habe. Schwerpunktsmässig wird sich das ganze im Bereich Smart Metering und eben den Leiden eines jungen Geschäftsführers bewegen. Und glaubt mir, zu erlernen und zu erleiden gibt es genug.

Meine Bildersammlung wird – nach deutlicher Verkleinerung – vermutlich auch wieder online gehen…